König

Die Zeit des Königs ist vorbei. Die Krone des Einen ist nicht mehr sichtbar. Aber unsichtbar in Allen. Jeder regiert sich selbst. Zum Wohl des Anderen. Diejenigen, die es noch nicht können, werden sie in sich finden. Irgendwann. Die Zeit des einen Einzigen wird zur Zeit der vielen Einzigen.

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„Die Zeit des Königs ist vorbei“, 2014, Acryl, Blattgold auf Leinwand,
40 x 40 cm, © Juergen Kadow

Transit

Transit

Von einer Haltestelle zur nächsten. Kreuzungen. Aussteigen. Warteraum. Warten. Einsteigen. Alles dabei? Richtungswechsel. Welt zieht vorbei. Schaue hinaus. Die nahen Punkte sind so schnell. Je weiter sie sind, desto langsamer. Scheinbar langsamer. Wieder umsteigen. Wie lange noch? Wie oft? Wo ist das Ziel? Bin ich überhaupt im richtigen Wagen? Nothalt? Nein. Es ist noch unendlich weit…alles.

„Transit“, 2014, Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm
© Juergen Kadow

Weleda Kalender 2008

Gestaltung des WELEDA Kalenders 2008:

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Preview (PDF): Weleda-Kalender-2008 © Juergen Kadow

Mehr zu meinen Projekten für WELEDA:
www.kadow.de/neubau.htm
www.kadow.de/verpackung.htm

Die Sehnsucht des König Ludwig II

Oft am See. Himmel, Berge, Wasser, Sonnenuntergang. Stelle mir vor, was und wie wohl König Ludwig II beim Anblick gefühlt hat. Er muss voller Sehnsucht gewesen sein. Wohin ging sein Sehnen?

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„Sonnenuntergang am Starnberger See – Die Sehnsucht des König Ludwig II“, 2013,
Acryl, Blattgold auf Leinwand, 80 x 180 cm, © Juergen Kadow

Lichtschattenwelt

Ohne Licht kein Schatten, ohne Schatten kein Licht. Ohne Leben kein Tod, ohne Tod kein Leben? Manche fragen: „Warum malst du auch Todesmotive? Ich mag lieber die anderen, schönen Bilder“. Weil wir das auch in uns tragen. Jeder. Und irgendwann beschäftigt man sich mit diesem Zusammenhang. Früher oder später. Vielleicht auch nie? Farbe entsteht nur durch Licht und Dunkelheit. Das sind die Pole. Dazwischen bewegen wir uns. Es wird bald Frühling und die Natur bringt das Leben wieder zurück. Aus dem Gebiet des Winters. Ein immerwährender Kreislauf, Das Schöne existiert ja nicht nur für sich selbst, sondern ist schön, weil es auch das Gegenteil von sich in sich trägt. Deshalb male ich „schöne“ Bilder.

All Images © Juergen Kadow

Unruhe

unruhe

Weiße Leinwand, starrt mich an, ich sie. „Was willst du?“ fragen wir uns beide. Ich weiß es nicht, noch nicht. Sie wohl auch nicht. Noch nicht. Gehe auf und ab. Sie regungslos, eingeklemmt auf der Staffelei. Soll ich lieber spazieren gehen, die Sonne scheint. Nein. Wir bleiben. „Unruhe“ weiterlesen

Karma-Ernte – Karma-Harvest

Heute einige Stunden das Thema „Karma – Schicksal“ bearbeitet.
Hier das gemalte Ergebnis:

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„Karma-Ernte – Karma Harvest“, 2014, 80 x 60 cm,
Acryl auf Leinwand, © Juergen Kadow

Karma-Karre

Gestern auch das Thema „Karma“ bearbeitet. Natürlich kein einfaches Thema, um es in einem Bild darzustellen. Das Schicksal wird gestaltet von dem, was wir tun oder auch nicht tun. Da sammelt sich einiges an, ist miteinander verbunden und wir schieben es in uns herum. Wie mit einer „Karre“ sammeln wir es ein, laden wir es ab. Manchmal erdrückt uns auch die Schwere. Das ist die Intention für dieses Bild. Nur eine Intention. Von vielen.

Karma-Karre

„Karma-Karre“, 2014, 60 x 80 cm, Öl, Blattgold auf Leinwand,
© Juergen Kadow

GOLD Ausstellung 2012, Wien

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Bei der GOLD-Ausstellung 2012 im Museum Unteres Belvedere, Wien, war ich auch mit einer Arbeit vertreten: Golden Temple (Kyoto), 2005:

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DEGUSSA hat für meine Arbeit unter einigen wenigen anderen Künstlern eine Bildpatenschaft übernommen.

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Hier der Auszug des Museums über das Ziel der Ausstellung:
„Die Ausstellung widmet sich dem Edelmetall Gold und dessen Einsatz in der Kunst. Anhand von rund 200 Werken von 125 Künstlern führt die umfassende Schau in den Räumen des Unteren Belvedere, der Orangerie und des Prunkstalls die verschiedenen künstlerischen Einsatzmöglichkeiten des glänzenden Metalls vor Augen. Seit dem Mittelalter haben zu keiner Zeit so viele Künstler mit Gold gearbeitet wie heute. Zu sehen sind bekannte Beispiele und zahlreiche Neuentdeckungen, darunter Arbeiten von Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Willi Baumeister, William Blake, James Lee Byars, Sylvie Fleury, Richard Hamilton, Yves Klein, Imi Knoebel, Emil Orlik, Gerhard Richter, Gerwald Rockenschaub, Giandomenico Tiepolo, Victor Vasarely, Andy Warhol und Franz West.
„Das Gold befeuert den Lebensgeist, kräftigt Herz und Geblüt und verleiht Größe und Stärke.“ Paracelsus, 1493–1541
(Text: Museum Belvedere, Wien)

Videos zur Ausstellung:

ARTIST’S LIFE MANIFESTO

DAS Manifest für den Künstler – von MARINA ABRAMOVIĆ

MARINA ABRAMOVIĆ: AN ARTIST’S LIFE MANIFESTO.

1. An artist’s conduct in his life:

– An artist should not lie to himself or others.
– An artist should not steal ideas from other artists.
– An artist should not compromise for themselves or in regards to the art market.
– An artist should not kill other human beings.
– An artist should not make themselves into an idol.
– An artist should not make themselves into an idol.
– An artist should not make themselves into an idol.

2. An artist’s relation to his love life:

– An artist should avoid falling in love with another artist.
– An artist should avoid falling in love with another artist.
– An artist should avoid falling in love with another artist. „ARTIST’S LIFE MANIFESTO“ weiterlesen